Im Seminar wurde uns die Seite Mädchenmannschaft.net vorgestellt und wir hatten die Möglichkeit sie ein wenig zu durchforsten. Also klickte ich mich einfach mal durch die vielen Links und sah mir die Seite oberflächlich an. Zuerst erweckte die Seite auf mich den Eindruck als sei ich als Mann hier völlig fehl am Platz. Ich dachte die Seite sei ausnahmslos für Frauen konzipiert. Natürlich ist das nicht vollkommen falsch. Natürlich sind es hauptsächlich Frauen, die sich auf dieser Seite aktiv und passiv bewegen, natürlich sind fast nur Frauen für den Inhalt der Seite verantwortlich, natürlich ist die Seite in erster Linie für Frauen konzipiert, natürlich sagt schon der Name eine gewisse Verbindung zu Frauen aus, aber (und jetzt kommt es) auch für Männer kann die Seite durchaus interessant und aufschlussreich sein.
Die Seite ist im Wesentlichen nichts anderes als eine riesige Sammlung an Blogs zum Thema Feminismus. Zusätzlich bietet die Seite eine Reihe von wichtigen Links und Foren in denen diskutiert werden kann. Die Mädchenmannschaft agiert aber nicht nur auf ihrer eigenen Homepage. Sie sind auch offline aktiv und kommentieren auch fleißig im Internet auf anderen Webseiten.
Die Blogeinträge wollen Stereotypen brechen und betrachten ideologische Ansichten kritisch. Die Seite bietet eine unglaubliche Bandbreite zum Thema und stellt wirklich eine gute Abwechslung zu den zahlreichen standardisierten Webseiten, die die standardisierten Ansichten vertreten, dar.
Zu meinem Thema ”Feminismus im Hip Hop” fiel mir gleich ein Eintrag von 23. Dezember 2010 auf. Zu finden unter: http://maedchenmannschaft.net/homophobie-im-rap-beim-fussball-und-in-der-cdu/ ! In dem Eintrag ist nämlich ein Podcast von einer feministischen Rapperin verlinkt. Sie rapt über Sexismus und Homophobie. Ihrem Podcast werde ich meinen nächsten Eintrag widmen.
Bis dahin